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Starten und implementieren: Post-Intensiv für Krankenhäuser.  

Wenn ein Patient nach einem Intensivaufenthalt aus dem Krankenhaus entlassen wird, bedeutet dies, dass er sich (ausreichend) von seiner Krankheit erholt hat. Der Weg zur wirklichen Erholung ist jedoch noch lang: 70% der Intensivpatienten haben nach ihrer Rückkehr nach Hause Beschwerden, die sich negativ auf ihre Lebensqualität auswirken. Ein digitales Tagebuch, das während des Intensivaufenthalts ausgefüllt wird, bietet hinterher Unterstützung, Erleichterung und Zuversicht. Intensivtagebücher sind eine wissenschaftlich bewiesene Intervention, die Angstgefühle und Depressionssymptome nachweislich reduziert.

Außer dem Patienten und seinen Familienangehörigen kann auch das Pflegepersonal in das Tagebuch schreiben. Sie zeichnen wichtige Informationen und Ereignisse während des Aufenthalts auf der Intensivstation auf und ermöglichen es denen, die Zugang zum Tagebuch haben, die Entwicklungen genau mitzuverfolgen. Dies erhöht die Beteiligung der Pflegekräfte an der Bereitstellung von Informationen für Patienten und deren Familienangehörigen. Zum Beispiel können die Pflegekräfte während und nach dem Aufenthalt auf der Intensivstation einen enormen Einfluss auf die Lebensqualität und die Erholung des Patienten haben.

Ich arbeite als Pfleger in einem teilnehmenden Krankenhaus.
01 Implementierung

Die angeschlossenen Krankenhäuser durchlaufen einen Implementierungsprozess unter der Aufsicht von EIFFEL und Planetree. Nach der Implementation werden die Intensivpflegekräfte mittels (Online-)Präsentation geschult, wie sie Patienten und Familienangehörige über das Post-Intensiv-Tagebuch informieren können, wie sie selbst an Tagebüchern mitwirken können.

02 Das Post-Intensiv-Paket

Die Pflegekraft übergibt dem Patienten oder seinem Vertreter bei der Aufnahme auf der Intensivstation einen Umschlag. Dieser Umschlag enthält alle Informationen, den Tagebuchcode und die Einverständniserklärung zur Erstellung eines Tagebuchs. Dann werden Familienangehörige, Freunde und das Pflegepersonal eingeladen, in das Tagebuch zu schreiben. Je mehr Leute mitmachen, desto vollständiger wird das Bild des Aufenthalts auf der Intensivstation für den Patienten.

03 Die elektronische Patientenakte

Das Post-Intensiv-Tagebuch ist auf Smartphones, Tablets und Computern verfügbar. Die Pflegekräfte können das Tagebuch einfach über einen Weblink auf dem Desktop des (bedside) Computers verwenden. Die Interaktion und Funktionalitäten sind auf allen Geräten genau gleich. Post-Intensiv erfüllt alle vorgegebenen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen, und die Daten werden sicher gespeichert.

Erfahren Sie mehr über Datenschutz und Sicherheit.
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Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Diese Krankenhäuser verwenden bereits Post-Intensiv.

Kontaktieren Sie Post-Intensiv.
Haben Sie als Krankenhaus Interesse am Post-Intensiv-Tagebuch?

Senden Sie eine E-Mail an unseren Helpdesk über ziekenhuis@post-ic.nl.

FAQ für Krankenhäuser
Wie steht es mit dem Online-Datenschutz und der Sicherheit des Tagebuchs?

Vor der Inbetriebnahme des Tagebuchs müssen der Sicherheitsbeauftragte, der Datenschutzbeauftragte, die Rechtsabteilung und die Einkaufsabteilung der Einrichtung die entsprechenden Unterlagen unterzeichnet haben. Privatsphäre und Sicherheit stehen immer an erster Stelle. Nachdem eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchgeführt wurde, schließen wir mit Krankenhäusern Verarbeitungsverträge ab. Eine Reihe von Krankenhäusern hat diesen Prozess bereits durchlaufen, wobei während der Implementierung Unterstützung bei der Bereitstellung von Musterverträgen geboten wird. Es besteht zudem die Möglichkeit mit den Chief Information Security Officers (CISO) anderer Krankenhäuser Kontakt aufzunehmen.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich aus dem eigenen Arbeitsumfeld in das Tagebuch einzuloggen?

Am einfachsten kann man eine Verbindung herstellen, indem ein Weblink auf dem Desktop der (Intensiv-)Pflegekräfte installiert wird. Darauf kann das Post-Intensiv-Tagebuch geöffnet werden und können sich die Mitarbeiter einloggen. Beim ersten Einloggen müssen die Mitarbeiter dafür ein Konto einrichten. Wenn die Richtlinien des Krankenhauses so festgelegt sind, dass die Anmeldedaten gespeichert werden können, müssen sich die Pflegekräfte nicht jedes Mal neu anmelden. Wir unterstützen derzeit die neuesten Versionen von Safari, Firefox und Internet Explorer 11. Chrome wird dabei bevorzugt.

Woher wissen Pflegekräfte, ob sie in das Tagebuch eines Patienten schreiben dürfen?

Der gesetzliche Vertreter oder der Patient selbst erteilt dazu sein Einverständnis. Dazu benötigen Sie den persönlichen Tagebuchcode, der sich im Umschlag befindet. Darüber hinaus können die Pflegekräfte immer für Patienten, die zu diesem Zeitpunkt möglicherweise nicht bei Bewusstsein sind, schreiben. Wenn der Patient die Nachrichten später nicht lesen möchte, kann er sie abschalten. Die Notizen der Pflegekräfte sind daher immer von großem Wert und geben dem Patienten die Möglichkeit, das Geschriebene später zu verwenden oder nicht.

Ist es möglich, das Post-Intensiv-Tagebuch auch außerhalb der Intensivstation zu verwenden?

Es ist möglich, aber wir konzentrieren uns derzeit auf Patienten auf der Intensivstation, weil die Folgen des Post Intensive Care Syndroms einen großen Einfluss auf ihr Leben haben.

Kann das Tagebuch auch für Nicht-Corona-Patienten verwendet werden?

Das Post-Intensiv-Tagebuch war bereits vor der Corona-Epidemie in Entwicklung. Allerdings hat das Coronavirus die Entwicklung beschleunigt. Dieses Tagebuch ist daher nicht nur für Corona-Patienten geeignet, diese Patienten profitierten jedoch derzeit am meisten davon. Vor allem, weil die meisten Corona-Patienten über mehrere Wochen im Tiefschlaf gehalten werden und ihnen deshalb viele Erinnerungen fehlen. Jetzt, da das Coronavirus etwas besser unter Kontrolle ist, zeigen die Krankenhäuser Interesse daran, den Patienten auf der Intensivstation das Post-Intensiv-Tagebuch standardmäßig anzubieten.

Kann das Tagebuch ausgedruckt werden?

Die Übersicht der Notizen kann über den Webbrowser ausgedruckt werden. Leider können wir für den Druck das Layouts nicht garantieren. Weitere Druckoptionen werden in Zukunft folgen.